D600 – Nikon legt nach

Anfang März berichtete ich darüber, daß Nikon für die Besitzer einer D600, die mit Sensorflecken zu kämpfen haben, einen kostenlosen Reinigungs- und Reparaturservice auch nach Ablauf der Garantie anbietet. Übrigens (im ersten Artikel habe ich das nicht erwähnt): auch die Versandkosten werden übernommen.

Heute nun teilte Nikon mit, daß diese Serviceleistung nochmals erweitert wird: „Sollte es erneut zu einer Verschmutzung durch Staubpartikel und dadurch zu einer Beeinträchtigung der Bilder bei einer D600 kommen bzw. mehrfache Reinigungs- und Reparaturversuche das Problem nicht haben beseitigen können, erfolgt der Austausch in eine neue D600 oder ein äquivalentes Modell.“

Diese Mitteilung sowie die Informationen darüber, wie man im Fall der Fälle diesen Service in Anspruch nehmen kann, finden sich hier.

Nikon repariert die D600 weiterhin umsonst

Die D600 hatte seit ihrer Markteinführung im Herbst 2012 mit Sensorflecken zu kämpfen. Nach Angaben von Nikon liegt dies am Verschlußmechanismus, der nach wenigen Auslösungen (ein paar hundert) Staub und Öl auf dem Sensor verteilt.

Kurz darauf, im Frühjar 2013, teilte Nikon mit, daß Kameras, bei denen die Sensorflecken auftreten, umsonst gereinigt und repariert werden.

Ende Februar diesen Jahres nun hat Nikon auf dieser Website mitgeteilt, daß dieser Service auch nach Ablauf der Garantie umsonst angeboten wird.

Kameraverkäufe gingen 2013 stark zurück

Die gfu (Gesellschaft für Unterhaltungs- und Kommunikationselektronik) hat den Consumer Electronics Marktindex Deutschland (CEMIX) 2013 veröffentlicht. Danach ging der Verkauf von Digitalkameras im Vergleich zu 2012 um 20,9 % zurück (5.570.000 Stück gegenüber 7.038.000 in 2012). Da der Durchschnittspreis von 237 Euro auf 254 Euro stieg, beläuft sich das Minus beim Umsatz „nur“ auf 14,7 %.

Bei Wechselobjektiven stieg die verkaufte Stückzahl dagegen leicht um 0,3 % (2012: 1.850.000, 2013: 1.856.000). Der Durchschnittspreis sank von 305 Euro auf 298 Euro (- 2,2 %) und der Umsatz sank dadurch um 1,9 %.

Die Ursache dürfte im Bereich der Kompaktkameras zu suchen sein – immer mehr Menschen fotografieren mit dem Smartphone.

Der Marktindex der gfu findet sich hier.